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Gourmet oder Banause

Gourmet oder Banause

Habt ihr euch schon einmal vorgestellt mit eurem Pferd am Mittagstisch zu sitzen?
Nein?! das ist auch gut so, denn Pferde haben fast 4x so viele Geschmacksnerven als wir Menschen.
Dabei wird davon ausgegegangen das Pferde geschmacklichen Hauptrichtungen wie bitter, süß, sauer und salzig ähnlich wie wir Menschen wahrnehmen können. (Womit klargestellt ist, wer der Banause am Mittagstisch ist 🙂

Weitere Geschmacksrichtungen werden eher gerochen, bzw. durch den Kauvorgang und das Einspeicheln diffundieren die Geschmacksstoffe in die Riechschleimhaut und werden dort wahrgenommen. Dabei helfen die Sinneszellen unerwünschte, meist bittere Stoffe schnell zu erkennen und durch die Epiglotte und dem weichen Gaumenbereich nach Außen zu befördern.

Was schmeckt und was nicht wird erlernt.
Erlernt wird dieses Verhalten vom Fohlen durch Immitation der Mutter oder den anderen sozialen Kontakten, falls vorhanden.
Durch die Domestikation haben Pferde einen Teil ihrer schützenden Verhaltensmuster bei der Nahrungsaufnahme verlernt. Auch wenn schlecht riechendes Futter in den meisten Fällen ebensowenig gefressen wird, wie bittere oder dreckige Nahrung kommt es durch diesen Verlust immer wieder zu Ausnahmen.
Die Aufnahme von schlechten Futter kann aber auch vorkommen, wenn Pferde ihr natürliches Fressverhalten nicht stillen können oder ihnen schlichtweg langweilig ist.
Dabei ist eine gute Fütterung unabdingbar um die Gesundheit zu erhalten und die Leistungsbereitschaft zu fördern.
Auch die Haut des Pferdes, die für den den Stoffwechsel und das Immunsystem verantwortlich ist, wird neben der Pflege durch gutes Futter gesund erhalten.
Wir bieten in unserem Sortiment auch hochwertigste Futtermittel an, die garantiert zum Wohl eures Pferdes beitragen.

Und nun zur Auflösung : ob ein Pferd ein Gourmet oder ein Banause ist hängt zum einen von der Prägung der Mutter ab, zum anderen scheinen die Vorlieben für bestimmte Geschmäcker angeboren. Im Vergleich zum Pferd ist der Mensch ein wahrer „ Allesfresser“ und war in seiner Entwicklungsgeschichte bei der Nahrungsaufnahmen nicht so stark auf seinen Geschmacks- bzw Geruchssinn angewiesen. Aus diesem Grund sind wir Menschen im Vergleich schon echte Banausen.

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